Handelsnamen: Muschelkalk Mooser Kernstein Verwendbarkeit: Im Innenbereich und im Außenbereich Petrographische Bezeichnung: Kalkstein (Schillkalk) Farbe: Graubraun Alter: Ca. 230 Mio. Jahre Jura/Trias Fundort: Deutschland, Unterfranken, Moos und Frickenhausen Rohdichte: 2,45-2,55 kg/dm³ Biegezugfestigkeit: 6,4 - 11,3 N/mm² Druckfestigkeit: 50 - 60 N/mm² Wasseraufnahme: 1,6 Gew.-%. Frostbeständig: Ja Politurbeständig: Nur im Innenbereich
Mooser Muschelkalk entstand vor ca. 230 Millionen Jahren im sogenannten "Germanischen Becken", einem ebenen und seichten, mit Wasser gefüllten Ablagerungsraum, der zeitweise mit dem Mittelmeer in Verbindung stand. Der lagenweise Eintrag von feinen Kalkschlämmen, vermischt mit Schalentrümmern aus Flora und Fauna, führte zur stark ausgeprägten Bankung (Rotbank und Kernstein).
Wird der Muschelkalk "im Lager" aufgeschnitten, so entsteht auf der Oberfläche eine Wolkung, "gegen das Lager" entsteht eine Streifung oft katzenfellartig ausgebildet, eine unterschiedliche Struktur, die dem Gestalter viele Variationsmöglichkeiten eröffnet.