Diabas


Der vielseitige Diabas wurde 2017 zum Gestein des Jahres gekürt. Auch wenn er weniger bekannt ist als Schiefer, Granit oder Marmor - gesehen hat ihn vermutlich jeder schon einmal. Er ist ein Ausgangsmaterial für Splitt und Schotter. Daneben eignet er sich ausgezeichnet für die Gestaltung von Außenbereichen und Räumlichkeiten.

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Diabas - ein Kurzprofil

Die Bezeichnung Diabas umfasst dunkle, basische Erdgussgesteine, die aufgrund untermeerischer Vulkantätigkeit im Paläozoikum entstanden sind. Ausgangspunkt ist erkaltende Lava mit tholeiit-basaltischer Zusammensetzung. Daher zählt er zu den Metabasalten. Es gibt extrusive Diabase, die sich im Meereswasser bilden, und intrusive, die sich in den Sedimenten bilden. Je nach Bildungsort und Entstehungsgeschichte weisen Diabase unterschiedliche Farbtöne, Zusammensetzungen und Einschlüsse auf.
Gelegentlich wird Diabas mit Dolerit gleichgesetzt. Aufgrund einer typischen leichten Grünfärbung ist zudem der Name Grünstein für den Diabas verbreitet.

Wo gibt es bedeutende Diabas-Vorkommen?

Diabas ist ein weitverbreitetes Gestein. Größere Vorkommen gibt es zum Beispiel in Skandinavien, in den Alpen und Ardennen, auf den Britischen Inseln, in Süd- und Nordamerika, in der Türkei sowie in Indien. Umfangreiche Diabas-Lager in Deutschland finden sich beispielsweise im Thüringisch-Fränkisch-Vogtländischen Schiefergebirge, in der Lahn-Dill-Region, im Sauerland und im Harz. Ein bekanntes Diabas-Naturdenkmal ist die "Steinerne Rose" im thüringischen Saalburg-Ebersdorf.

Eigenschaften und Vorzüge

Diabas zeichnet sich durch einen geringen Energieaufwand bei Gewinnung und Verarbeitung aus. Außerdem erweist er sich in der Entsorgung als unproblematisch. Sein Korngefüge ist fein- bis mittelkörnig, seine Rohdichte mit rund 2,8 t/m3 ungewöhnlich hoch. Als druckresistenter, abriebfester und witterungsbeständiger Baustoff wird er gerne im Außenbereich verwendet. Im Innenbereich werden zudem seine antiallergischen und unbrennbaren Eigenschaften geschätzt. Aufgrund der Formen- und Erscheinungsvielfalt der Diabase eignen sie sich zur Herstellung von attraktiven Einzelstücken und Unikaten. In Bezug auf die Pflege erfordert dieser Naturstein keinen hohen Aufwand.

Diabas: ein Naturgestein mit langer Nutzungsgeschichte

Bereits in der Steinzeit dienten Diabase als Material für Werkzeuge. Heutzutage ist er ein beliebter Werk- und Baustoff. Dank seiner Witterungsbeständigkeit und Belastbarkeit gilt er als ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für die Splitt- und Schotterherstellung. Er wird als Betonzuschlagsmaterial verwendet oder in Form von "Urgesteinsmehl" als Bodenhilfsstoff. Im Pflaster-, Landschafts- und Gartenbau hat er einen festen Platz. Als Gabionenstein eignet er sich ebenso gut wie für die Fertigung von Grabsteinen, Boden- und Fassadenplatten. Diabas ist ein attraktiver Stein für die Innenraumgestaltung, beispielsweise als Fliese, Treppenstufe oder Natursteinarbeitsplatte.
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